Montag, 27. August 2007

Ihr Weltbild


Heute sind Sie auf der Suche nach dem Traumpartner.

Das Wertesystem eines Menschen ist das wesentliche Element, durch das er in einer Kultur verwurzelt ist, und bildet zudem eine Grundlage, auf der er im Laufe seines Lebens Entscheidungen trifft.
Sei es, um im Leben eine neue Richtung einzuschlagen, sich seiner beruflichen Karriere zu verpflichten, zu wählen, sich in den Dienst anderer zu stellen oder sich der Suche nach dem eigenen Glück zu widmen, ist man doch zu keiner Abstraktion fähig, die nicht vom eignen Wertesystem diktiert werden würde.

Das innere Ruder

Bei den Werten kann man keinen Kompromiss schließen. Niemand kann dauerhaft im Widerspruch zu seinen persönlichen Werten handeln. Diese Werte stellen das innere Ruder eines jeden dar. Sie sind wie ein Kompass, der einem weiterhin den Kurs anzeigt, wenn alle Elemente entfesselt sind und die Zukunft unsicher ist. Sie sind das, was einem Menschen immer bleibt, und bestehen weiter fort, selbst wenn dieser Mensch alles verloren hat.
Ob die Werte eines Menschen nun durch Erziehung weitergegeben, durch persönliche Erfahrungen erworben oder frei gewählt wurden, sie bieten ihm Orientierung und stabile Bezugspunkte, durch die er zwischen verschiedenen Alternativen wählen kann, die sich ihm bei der Entscheidungsfindung im Laufe seines Lebens bieten.


Bedeutung der Werte im Liebesleben

Während seines ganzen Lebens muss ein Paar immer wieder Entscheidungen treffen. Diese können wichtige oder weniger wichtige Lebensbereiche betreffen (einen Wohnort auswählen, sich für ein Kind entscheiden, den Lebensstil ändern...) und beträchtliche Auswirkungen auf das Leben beider Partner und dadurch auch auf das Gleichgewicht ihrer Beziehung haben.
Wenn die Partner auf eine gemeinsame Basis persönlicher Werte bauen können, sind die Chancen größer, dass sie denselben Alternativen oder zumindest den für beide annehmbaren Alternativen den Vorzug geben.
Wenn die Partner jedoch völlig gegensätzliche oder sogar unvereinbare Werte vertreten, werden sie große Schwierigkeiten haben, bei Entscheidungen eine einvernehmliche Einigung zu erzielen.
Die Erklärung des Psychologen:
Die Menschen, für die soziale Verwirklichung ein wichtiger Wert ist, werden dadurch motiviert, sich hochgesteckte persönliche Ziele zu setzen und zu erreichen, indem sie gesellschaftlich hoch bewertete Kompetenzen repräsentieren. Diese Personen lieben es, ihr Wissen zur Schau zu stellen. Für diese Menschen sind die Kriterien der Erstklassigkeit und der Selbsterhöhung ebenso wichtig wie das Streben nach Zustimmung und sozialer Anerkennung.
Konzeption der Liebe und der Beziehung
Jeder Mensch hat seine eigene Vorstellung von der Liebe und seine eigene Betrachtungsweise hinsichtlich der Partnerschaft und der Beziehung zu dem geliebten Menschen. Ob diese Vorstellung von Liebe nun durch Erziehung weitergegeben, durch soziale Modelle übernommen oder durch verschiedene Erfahrungen geprägt wurde, sie wird alle Aspekte der Beziehung zwischen den beiden Partnern prägen.
Die Vorstellungen von der Liebe unterscheiden sich, je nachdem, wie romantisch jeder der Partner ist und welche Rollenverteilung innerhalb der Partnerschaft vorgesehen ist.
Es gibt 4 Vorstellungen von der Liebe und der Beziehung zu dem geliebten Menschen:
• Der Egalitarismus
• Die Neoromantik
• Der Traditionalismus
• Die ritterliche Liebe

Die Vorstellung von der Liebe und der Beziehung, die beide Partner vertreten, haben eine erhebliche Auswirkung auf die Qualität ihrer Liebesbeziehung.

Ihre Konzeption der Bereitschaft sich dauerhaft einzulassen und der Treue.

Die Bereitschaft, sich dauerhaft einzulassen, und die Treue sind zwei grundlegende Komponenten der Vorstellung, die beide Partner bezüglich der Partnerschaft haben.
Es gibt 4 Vorstellungen von dauerhaftem Engagement und Treue:
• Der Wille zum absoluten Engagement (sowohl bezüglich der Gefühle als auch der geschlechtlichen Treue)
• Der Wille zum Engagement bezüglich der Gefühle (kein Treuebekenntnis auf sexueller Ebene).
• Der gemeinsame Wunsch nach Exklusivität und Freiheit (geschlechtliche Treue, aber ein geringeres Bedürfnis, sich in die Beziehung einzubringen).
• Das Streben nach absoluter Freiheit (geringe Bereitschaft zur geschlechtlichen Treue und ein geringes Bedürfnis, sich in die Beziehung einzubringen
).

Ihre Art der Beziehung zu dem geliebten Menschen

Einige Menschen öffnen sich leicht und reden gerne über sich und ihre Gefühle im täglichen Leben. Andere dagegen ziehen es vor, eine gewisse Privatsphäre zu wahren und sich in dieser Hinsicht nicht zu öffnen.
Um dem anderen in schwierigen oder unsicheren Zeiten beizustehen, ziehen es bestimmte Menschen vor, sich auf das Zuhören zu konzentrieren, was auf den anderen eine beruhigende Wirkung hat. Andere hingegen, die eher nach konkreten und pragmatischen Lösungen suchen, bieten ihren Partnern bei Schwierigkeiten faktische Lösungen an.
Sie und die Familie
Das Verhältnis, das jeder Partner zu seiner eigenen Familie hat, kann offensichtlich von Mensch zu Mensch sehr verschieden sein. Einige wünschen, eine enge Beziehung zu ihrer Familie zu pflegen, sie oft zu sehen, und sie immer über die kleinsten Kleinigkeiten auf dem Laufenden zu halten. Andere verspüren andererseits das Bedürfnis, ihre eigene Familie auf Distanz zu halten, um sich so in vollem Umfang entfalten zu können.

Ihre Liebesbedürfnisse

Das Bedürfnis nach Liebe ist das wichtigste Bedürfnis, das jemand in einer Beziehung zu seiner/m Liebsten erfüllen möchte. Folglich beeinflusst dies im Allgemeinen sehr das Verhalten, das jemand seinem Partner entgegenbringt.
Je mehr die Bedürfnisse der beiden Partner übereinstimmen, desto mehr werden beide in der Liebe harmonieren.
Ihre Beziehung zu anderen im Allgemeinen
Einige Menschen akzeptieren andere leicht und scheinen ständig in Kontakt und Austausch mit anderen zu sein, während andere gegenüber Unbekannten eher zurückhaltend sind. Während es einigen Menschen besonders leicht fällt, auf andere zuzugehen, ziehen es andere zweifellos vor, dass ihr Gegenüber den ersten Schritt tut. Durch eine Verbindung dieser verschiedenen Kriterien ist es möglich, Ihre allgemeine persönliche Art der Beziehung zu anderen darzustellen.

Ihre Kommunikationsmethode

• Ihre Neigung, sich entschlossen oder versöhnlich zu zeigen: Sie definiert die Art, wie Sie sich selbst im Umgang mit anderen Menschen zeigen.
• Ihre Neigung, sich mehr oder weniger eindeutig auszudrücken: Sie erlaubt es, zwischen den Personen zu unterscheiden, die ihre Botschaften eher andeuten und denen, die es vorziehen, sich deutlich auszudrücken.
• Ihre Neigung, auf eher intuitive oder eher rationale Art zu kommunizieren: Diese bestimmt den Tonfall der Kommunikation und ermöglicht, zwischen Menschen zu unterscheiden, die sich eher auf ihr Gefühl verlassen und denen, die sich im Allgemeinen auf Tatsachen stützen
Ihr allgemeines Verhaltensprofil
Man unterscheidet zwischen den folgenden 4 Typen:
Der dominante Typ: Dieser Typ wird durch die deutliche Tendenz charakterisiert, starke Ansichten zu vertreten und schnelle und sichere Entscheidungen zu treffen. Dieses Profil entspricht den Anführern und Eroberern.
Der lebhafte Typ: Dieser Typ ist sehr begeisterungsfähig, sieht in allen Lebenslagen das Positive und denkt kreativ. Dieses Profil entspricht den Kommunikatoren und Visionären.
Der umgängliche Typ: Dieser Typ neigt als guter Zuhörer deutlich dazu, andere Meinungen zu berücksichtigen. Er hat eine besondere Gabe, Einigung zu erzielen. Dieses Profil entspricht den Vermittlern und Ruhestiftern.
Der besonnene Typ: Dieser Typ neigt deutlich dazu, Situationen mit großer Gründlichkeit und Genauigkeit zu analysieren und auf eine gerechte und rationale Art zu argumentieren. Dieses Profil entspricht den Experten und Intellektuellen.
Selbstverständlich zeigt ein jeder mehr oder weniger Merkmale dieser 4 unterschiedlichen Typen. Das Verhalten einer Person hängt nun davon ab, wie stark die einzelnen Eigenschaften ausgeprägt sind und in welchem Verhältnis sie zueinander stehen.

Ihre Persönlichkeit
Geschichte des Konzepts der Persönlichkeit

Unter etymologischem Gesichtspunkt verweist der Begriff "Persönlichkeit" auf das Konzept der Masken, genauer gesagt von Tonmasken, die von den Schauspielern des Theaters der Antike getragen wurden. Durch diese Masken konnten die Zuschauer alle Gefühlsregungen und -neigungen der verschiedenen Charaktere auf der Bühne klar erkennen.
Wenn die Persönlichkeit in diesem Sinne etwas ist, was man den anderen von sich zeigt, dann ist sie gleichzeitig auch das, was uns in höchstem Maße auszeichnet. Sie macht unser Verhalten einheitlich und dauerhaft, ungeachtet der Veränderungen in unserer Umwelt oder der Situationen, die wir zu meistern haben.

Die das alltägliche Verhalten bestimmenden Faktoren

Ihre Persönlichkeit bestimmt Ihr Verhalten im Alltag wesentlich mit, sei es im Privat- oder Berufsleben.
Von Ihrer Persönlichkeit wird also stark abhängen, wie Sie auf die Begegnung mit dem Partner und dann beim Aufbau einer Liebesbeziehung reagieren.

Ein erheblicher Einfluss auf die Partnerschaft

Wenn Menschen ein gemeinsames Wertesystem besitzen und gemeinsame Vorstellungen zu wichtigen Lebensbereichen teilen, dann ähnelt sich auch ihre Persönlichkeit.
Heutzutage belegen zahlreiche Studien, dass die Persönlichkeit einen wichtigen Einfluss darauf hat, wie gut eine Beziehung ist und wie gut sich der Einzelne in ihr entfalten kann.
Die Häufigkeit der Trennungen in weiten Teilen der Bevölkerung ist zum Teil darauf zurückzuführen, dass die Menschen manchmal erst später Charakterzüge des Partners entdecken, die sie bis dahin nie vermutet haben...
Dafür gibt es eine einfache Erklärung: Menschen gehen Partnerschaften aufgrund von gemeinsamen Werten und Vorstellungen vom Leben ein, weil diese oft am deutlichsten sichtbar sind. Sie sind meist sehr schnell zu erfassen. Die Persönlichkeit eines Menschen jedoch genau kennen zu lernen dauert oft wesentlich länger.
Zu Beginn der Beziehung wird jeder mehr oder weniger lang von Leidenschaft ergriffen oder sogar verwandelt, was sich auf den Umgang der Partner miteinander auswirkt.
Erst mit einer gewissen Verzögerung, wenn die Zeit der anfänglichen Leidenschaft dem Ende zugeht, wird die Haltung der Partner zueinander deutlicher. Wenn man das "gewöhnliche" Verhalten der Partner durchgängig als angemessen oder zumindest akzeptabel ansehen kann, kann die Beziehung lange fortdauern und sich weiter vertiefen. Wenn ein Partner andererseits das Verhalten des anderen als etwas wahrnimmt, das weit entfernt ist vom Bild seines idealen Partners, dann wird das Gefühl der Verbundenheit, dass sich in der Phase der ersten Leidenschaft zwischen ihnen entwickelt hat, ernsthaften Schaden nehmen.

Die 2 Arten von Zugehörigkeit

Jeder hat eine mehr oder weniger deutliche Vorstellung von den Charakterzügen, die er als Stärken oder als potentielle Schwächen in der Beziehung sieht. Somit suchen viele Menschen bewusst oder unbewusst einen Partner, dessen persönliches Profil mit dem eigenen mehr oder weniger identisch ist. In diesem Fall konzentrieren sich diese Menschen bei der Partnersuche auf jemanden, der ihnen ähnlich ist. Je mehr sich die Partner ähneln, umso größer werden die Chancen sein, dass sie sich gut verstehen.
Andere wiederum suchen einen Partner, dessen Profil das völlige Gegenteil des eigenen ist. Ein introvertierter Mensch könnte zum Beispiel einen eher geselligen und mitteilsamen Partner suchen. Eine verträumte und kreative Frau könnte beispielsweise einen soliden Mann suchen, der über große organisatorische Fähigkeiten und einen gesunden Realitätssinn verfügt, woran es ihr wiederum fehlen mag. Diese Menschen sind auf der Suche nach einem Partner, der sie ergänzt. Je mehr sich die Partner ergänzen, desto mehr wird ihr Gefühl der Zusammengehörigkeit gestärkt.

Ihre Toleranz gegenüber der Routine

Es gibt 4 Arten, mit der Routine umzugehen:
• Der flexible und akzeptierende Stil: Wer diese Einstellung vertritt, beweist Kreativität und Einfallsreichtum, um die Monotonie des Alltags zu durchbrechen, akzeptiert und toleriert aber außerdem diese gewisse Routine, die sich im Leben als Paar ergeben kann.
• Der organisierte und akzeptierende Stil: Wer diesem Stil entspricht, zieht es vor, die Aktivitäten und das Leben des Paares abzusehen, zu planen, zu organisieren, zu strukturieren und toleriert die Routine recht gut.
• Der flexible und vermeidende Stil: Wer diesen Stil vertritt, beweist Kreativität und Einfallsreichtum, um die Monotonie des Alltags zu durchbrechen und toleriert die Routine nicht sehr gut. Er wird sich bemühen, die Routine möglichst zu vermeiden.
• Der organisierte und vermeidende Stil: Wer diesem Stil entspricht, bevorzugt es, die Aktivitäten und das Leben des Paares abzusehen, zu planen, zu organisieren und zu strukturieren. Andererseits scheint er die Routine nicht zu mögen und versucht, sie in der Beziehung zu vermeiden.

Sie und die Sexualität

Es gibt 4 Arten, das Verhältnis zur Sexualität zu betrachten:
• Große Bedeutung / freizügige Aktivität: Charakterisiert die Personen, die der Sexualität eine hohe Bedeutung beimessen und ihre Sexualpraktiken mit einer gewissen Fantasie gestalten.
• Große Bedeutung / gemäßigte Aktivität: Charakterisiert die Personen, die der Sexualität eine hohe Bedeutung beimessen und eher konventionelle Sexualpraktiken vorziehen.
• Geringe Bedeutung / freizügige Aktivität: Charakterisiert die Personen, für die Sexualität nicht an erster Stelle steht, die aber dennoch ihre Sexualpraktiken mit einer gewissen Fantasie gestalten.
• Geringe Bedeutung / gemäßigte Aktivität: Charakterisiert die Personen, für die die Sexualität nicht an erster Stelle steht, und die außerdem eher konventionelle Geschlechtspraktiken vorziehen.

Sie und die Erziehung

Hier wird das Verhältnis zur Erziehung in zwei Hauptkriterien aufgeteilt:
o Die Bedeutung, die den Grenzen im Rahmen der Kindererziehung beigemessen werden.
o Die zwischen den Eltern und Kindern gewünschte Nähe.
Es gibt 4 grundlegende elterliche Erziehungsstile:
o Demokratischer Erziehungsstil: Dieser Stil wird geprägt von dem Wunsch nach einer starken emotionalen Nähe zu den Kindern, wobei diese durch die in Erwägung gezogenen Grenzen im Rahmen der Erziehung noch erhöht wird.
o Strenger Erziehungsstil: Dieser Stil wird geprägt von dem Wunsch nach einer moderaten emotionalen Nähe zu den Kindern, wobei die Eltern es durchaus als wichtig erachten, Grenzen zu setzen.
o Permissiver Erziehungsstil: Dieser Stil wird geprägt von dem Wunsch nach einer starken emotionalen Nähe zu den Kindern, wobei die Eltern es als nicht so wichtig erachten, Grenzen zu setzen
o Lockerer Erziehungsstil: Dieser Stil wird geprägt von dem Wunsch nach einer moderaten emotionalen Nähe zu den Kindern, wobei die Eltern es nicht als so wichtig erachten, Grenzen zu setzen.

Sie und das Geld

Hier wird die Bedeutung des Geldes für Sie anhand von 5 Kriterien erfasst:
o Die allgemein dem Geld beigemessene Bedeutung.
o Die Art, wie Sie das Geld verwenden.
o Was das Geld für Sie bedeutet (Sicherheit/Macht/Freude).
Anhand dieser 5 grundlegenden Kriterien kann bewertet werden, welche Bedeutung das Geld für Sie hat und welchen Einfluss es auf Ihre Beziehung haben kann.

Ihre Denkweise

Die Denkweisen anhand von zwei Hauptkriterien unterschieden sind:
• Ihr Grad der Strukturiertheit und der persönlichen Organisation.
• Ihre Neigung, eher in den Tag hinein zu leben oder langfristig für die Zukunft zu planen.
Es gibt 4 grundlegende Denkweisen:
Struktur und Planung: Diese Denkweise zeichnet sich durch ein Streben nach Struktur und Organisation aus und ist verbunden mit dem Wunsch, für die Zukunft zu planen.
Flexibilität und Planung: Diese Denkweise zeichnet sich durch den Wunsch aus, sich nicht in einer starren Struktur einschließen zu lassen und ist mit dem Wunsch verbunden, für die Zukunft zu planen.
Struktur und Augenblicklichkeit: Diese Denkweise zeichnet sich durch das Streben nach Struktur und Organisation aus und ist verbunden mit dem Wunsch, das Hier und Jetzt in vollen Zügen zu genießen.
Flexibilität und Augenblicklichkeit: Diese Denkweise zeichnet sich durch den Wunsch aus, sich nicht in einer starren Struktur einschließen zu lassen und ist verbunden mit dem Wunsch, das Hier und Jetzt voll und ganz zu genießen.

Ihr emotionales Profil

Während einige Menschen selbstverständlich dazu neigen, günstige Geschehnisse und glückliche Entwicklungen zu erwarten (sie werden von ihrer Umgebung als Optimisten bezeichnet), konzentrieren sich andere auf eher prägnante Art mehr auf die konkreten und faktischen Aspekte derselben Situationen, was ihrerseits zu einer eher realistischen Einschätzung der Lage führt. Außerdem hat jeder - je nach seiner Erziehung und den Erfahrungen, die er im Laufe des Lebens gemacht hat - seine Empfindungen mehr oder weniger stark und bewusst oder unbewusst unter Kontrolle. Diese Kontrolle kann von völliger Unterdrückung bis zum instinktiven und spontanen Gefühlsausbruch reichen. Durch die Kombination dieser 2 Charakterzüge kann man erkennen, welchem emotionalen Typ ein Mensch zuzuordnen ist.
Was das Liebesleben betrifft, ist der Wert soziale Verwirklichung für den Partner eine starke Stütze ein Grundpfeiler der Verbindung, der Ruhe ausstrahlt und auf dem man sich anlehnen kann.
Die 3 mit dem Wert soziale Verwirklichung assoziierten Motivationen:
- Die Erstklassigkeit
- Die Selbsterhöhung
- Die soziale Anerkennung

Der Wert Wohlwollen:
Definition: « Das Gefühl, allen Menschen Gutes zu wünschen. Der Wunsch, zum Wohlsein und Glück der anderen beizutragen. »

Die Erklärung des Psychologen:
Die Menschen, für die Wohlwollen ein wichtiger Wert ist, werden dadurch charakterisiert, dass sie anderen Beachtung schenken. Ihnen liegt sehr daran, das Wohlergehen der Menschen, mit denen sie häufigen Kontakt haben, zu verbessern und zu steigern. Sie legen ein soziales Verhalten an den Tag, das darauf abzielt, das Gefühl der Zufriedenheit der ihnen nahe stehenden Menschen zu verstärken. Was das Liebesleben anbetrifft, trägt der Wert des Wohlwollens in einer Beziehung zu zusätzlicher Sicherheit bei.
Die 3 mit dem Wohlwollen assoziierten Motivationen:
- Ehrlichkeit
- Loyalität
- Nachsicht

Der Wert Universalismus:
Definition: « Eine Geisteshaltung, die zum Ziel hat, die Entwicklung der Menschheit und der Natur durch den alleinigen Bezug auf menschliche Motivationen zu erreichen. »

Die Erklärung des Psychologen:
Die Menschen, für die der Universalismus ein wichtiger Wert ist, schätzen das Verständnis, die Toleranz und den Schutz des Wohlergehens der Menschen und der Natur. Es handelt sich um eine Einstellung der Reife gegenüber ihrer Umwelt. Diese Menschen zeichnen sich durch eine sehr große Aufgeschlossenheit gegenüber der Andersartigkeit aus. Für diese Menschen ist es wichtig, anderen Leuten zuzuhören, selbst wenn sie deren Ansichten nicht teilen. Sie streben nach einer Gleichheit für alle, um diejenigen zu schützen, die leicht verletzbar sind.
Was das Liebesleben anbetrifft, ist der Wert Universalismus eine Garantie für einen tief empfundenen Respekt und eine bedingungslose Liebe des geliebten Menschen. Die Menschen, die sich für diesen Wert einsetzen, betrachten die Menschheit in ihrer Gesamtheit und ihre Seelenverwandten im Besonderen aus einer Perspektive des Wohlwollens.

Die 3 mit dem Wert Universalismus verbundenen Motivationen:
- Gleichheit
- Weisheit
- Toleranz

Der Wert Tradition:
Definition: « Die Handlung, ein abstraktes oder konkretes Wissen mündlich, schriftlich oder anhand von Exempeln von Generation zu Generation zu überliefern. Eine Art zu denken und zu handeln, die aus der Vergangenheit einer sozialen Gruppe oder einer Berufsgruppe überliefert wurde. »

Die Erklärung des Psychologen:
Die Menschen, für die Tradition ein wichtiger Wert ist, neigen dazu, sich den Praktiken und den Ideen zu verpflichten, die von der traditionellen oder religiösen Kultur befürwortet wurden. Dieser Wert ist mit dem Willen verbunden, Praktiken und Überzeugungen zu übernehmen. Traditionelle Verhaltensweisen werden aus dem Ausdruck der Solidarität einer Gruppe und ihrem besonderen Wert abgeleitet und scheinen so ihr Überleben zu garantieren. Die Tradition äußert sich in genormten Verhaltensweisen und stellt einen Bestandteil der persönlichen Identität eines Individuums dar.
Die 3 mit dem Wert Tradition verbundenen Motivationen:
- Überlieferung
- Erhaltung
- Aufopferung für eine Gruppe

Der Wert Konformität:
Definition: « Charakterisiert ein Verhalten, das durch die Regeln einer Gruppe oder einer Obrigkeit bestimmt wird und zum Ziel hat, die Übereinstimmung der Ansichten zwischen den Individuen und der Gruppe bzw. der Autorität zu steigern, sei es durch äußerliche und instrumentelle Unterordnung oder durch eine tatsächliche Zugehörigkeit zu einer kollektiven Norm. »

Die Erklärung des Psychologen:
Die Menschen, für die Konformität eine hohe Bedeutung hat, neigen dazu, durch Ihre Handlungen möglichst keine Regeln zu übertreten und anderen keinen Schaden zuzufügen. Sie neigen dazu, sich in den Wechselwirkungen des täglichen Lebens zu kontrollieren. Sie neigen dazu, ihre wirklichen Wünsche hinten anzustellen oder zu mäßigen, um angenehme Beziehungen zu erhalten. Diese Menschen verhalten sich daher in Übereinstimmung mit den sozialen Normen, um die Beziehungen mit ihren Nächsten zu ermöglichen.
Was das Liebesleben betrifft, ist der Wert Konformität von großem Vorteil, insofern als dies in hohem Maße die Beziehungen zwischen beiden Partnern vereinfacht. Der Partner, für den die Konformität ein wichtiger Wert ist, bemüht sich, die Reaktionen des anderen zu antizipieren und wird eher dazu neigen, seine Reaktionen und sein ganzes Verhalten, durch das jemand potenziell gekränkt werden könnte, zu mäßigen.

Die 3 mit dem Wert Konformität verbundenen Motivationen:
- Ordnung
- Beachtung der Normen
- Selbstkontrolle

Der Wert der Stimulation:
Definition: « Eine Handlung, die es bezweckt, jemandem die notwendigen Bedingungen zu gewähren, um von sich aus zu handeln, auf eine Handlung zu reagieren, diese auszulösen oder zu verstärken. Die Stimulation kann physischer, physiologischer oder psychologischer Natur sein. »
Die Erklärung des Psychologen:
Die Menschen, für die Stimulation ein wichtiger Wert ist, werden durch die Suche nach Abwechslung motiviert. Diese Suche nach Abwechslung und Veränderungen ermöglicht es ihnen, ein Optimum an Konzentration aufrechtzuerhalten und weiterhin ihre Handlungen zu verfolgen. Das Bedürfnis nach Stimulation kann durch die Anregung, die Konfrontation mit Neuheiten und durch die Bewältigung neuer Herausforderungen befriedigt werden. Die Bedürfnisse nach Stimulation und Anregung werden zum größten Teil biologisch vorbestimmt und sind im Gehirn jedes Individuums vorprogrammiert.
Was das Liebesleben betrifft, tragen die Stimulationen dazu bei, die Flamme der Liebe zu erhalten und die Beziehung immer wieder neu zu erfinden. Dieser grundlegende Wert bietet dem Paar die Möglichkeit, eine neue Blütezeit zu erleben, indem es sich dem Unvorhergesehenen mit großer Kühnheit stellt. Wenn Sie sich nie durch Schwierigkeiten beeindrucken lassen und Herausforderungen Sie in hohem Maße reizen, könnten Sie bereit dazu sein, Risiken einzugehen, um das Herz Ihres geliebten Menschen zu erobern. Aber es heißt ja auch einem tapferem Herzen ist nichts unmöglich...

Die 3 mit der Stimulation assoziierten Motivationen:
- Die Anregung
- Die Neuheit
- Die Herausforderung

Der Wert der Eigenständigkeit:
Definition: « Die Fähigkeit und das Recht einer Person, selbst die Verhaltensregeln, die Ausrichtung der Handlungen und die Risiken, die daraus entstehen können, zu wählen. »

Die Erklärung des Psychologen:
Die Personen, für die Eigenständigkeit ein primärer Wert ist, versuchen eine Kontrolle über ihre eigenen Handlungen auszuüben. Sie schätzen es, selbst vollkommen der Herr über ihr Leben zu sein. Sie haben ebenfalls den Wunsch, eine große Freiheit der Gedanken zu genießen: sie lieben es, frei zu wählen, zu kreieren und zu erforschen, ohne dabei irgendjemandem Rechenschaft ablegen zu müssen. Sie haben den Wunsch, ihr Leben und ihre Handlungen ganz nach ihrem Gutdünken führen zu können.

Die 3 mit dem Wert Eigenständigkeit assoziierten Motivationen:
- Wählen
- Erschaffen
- Erforschen

Die 10 vom Soziologen Schwartz identifizierten allgemeinen Wertvorstellungen können in 4 große Gruppen zusammengefasst werden, von denen jeweils 2 Gegensätze bilden:
Die "Offenheit gegenüber Veränderungen" entspricht dem Wunsch, neue Erfahrungen zu sammeln und widerspricht "dem Streben nach Kontinuität", welches wiederum für das Verlangen nach Sicherheit steht.
Die "Selbstbehauptung" entspricht dem Wunsch nach einer Erwiderung und steht im Gegensatz zur "Selbsterhöhung", die dem Wunsch nach Anerkennung entspricht.
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